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Heilbutt - Delikates aus dem Nordmeer



Fisch ist äußerst gesund und leicht verdaulich. Die Zubereitung ist häufig nicht besonders aufwändig und bietet viele Variationen. Er gehört noch immer zu unseren saubersten Nahrungsmitteln, denn 95 Prozent der Seefische stammen wie der Heilbutt aus industriefernen, meist polaren Gewässern. Bei gesundheitsbewussten Feinschmeckern sind die Meerestiere sehr beliebt. Sie enthalten hochwertiges Eiweiß, ungesättigte Fettsäuren und viele wichtige Vitamine. Unter den zahlreichen Mineralstoffen sei besonders Jod erwähnt. Einiges spricht also dafür, wieder mehr Fisch zu essen.

Einkauf: Durch seinen hohen Eiweißgehalt ist Fisch leicht verderblich, er sollte deshalb möglichst rasch zubereitet werden. Woran erkennt man nun seine tatsächliche Frische? Vor allem am Geruch, der rein und sauber sein muss. Die Ware darf lediglich nach Meerwasser riechen. Ihr Fleisch sollte zudem fest sein und auf Druck kaum nachgeben. Die Augen müssen klar und glänzend, die Kiemen rot und feucht sein.

Das ist natürlich beim Heilbutt, der stückweise verkauft wird, etwas schwierig zu überprüfen. Er lebt in kalten nördlichen Meeren. Es gibt zwei Arten: den weißen und den schwarzen. Der weiße Heilbutt ist der größte Plattfisch, er kann bis zu vier Meter lang und etwa 300 Kilogramm schwer werden. Er hat eine weiße Unterseite und ein köstliches, relativ weiches, mageres Fleisch. Der schwarze Heilbutt hingegen hat rundum eine dunkle Haut, ist kleiner und wesentlich fettreicher. Sein helles Fleisch ist schmackhaft, wenn auch nicht so hochwertig wie das seines weißen Artgenossen, und wird meist als Kotelett oder geräuchert angeboten. Heilbutt wird frisch oder tiefgefroren, vor allem aber geräuchert verkauft. Er lässt sich gut braten, backen und pochieren.

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