Grundlagen, Informationen
Holunderblüten
Steckbrief:
ANDERE NAMEN: Holler, Holder, Fliederbeer oder Elderbaum.
BOTANIK: Zählt zu den Geißblattgewächsen.
SAISON: Je nach Witterung Ende Mai bis Anfang Juli.
Gut zu wissen; ERNTE: Müssen selbst gesammelt werden: dazu voll aufgeblühte Holunderdolden an
sonnigen, trockenen Tagen mit einer Schere abschneiden. Nicht an viel befahrenen Straßen sammeln!
LAGERUNG: Welken sehr schnell und sollten daher noch am Tag des Pflückens weiterverarbeitet werden.
Hier blüht Ihnen was:
Mit seinen stark duftenden, gelb-weißen Blütendolden wächst der 5-10 m hohe, buschige Holunder in ganz
Mitteleuropa in Gärten und an Feldrändern. Erwerbsmäßiger Anbau ist selten. Wenige Betriebe ernten die
im September reifenden schwarzen Beeren für die Lebensmittelindustrie. Sowohl Beeren als auch
getrocknete Blüten wirken schweißtreibend und schleimlösend, sind dadurch ein beliebtes Hausmittel
gegen Erkältungen.
So gehen Sie mit Holunderblüten um:
Blütendolden an den Stielen fassen und gut ausschütteln (am besten auf Balkon oder Terrasse), um kleine
Insekten zu entfernen.
Wer möchte, schwenkt die Dolden außerdem vorsichtig in kaltem Wasser - dabei geht aber Blütenstaub
und damit Aroma verloren.
Evtl. auf Küchenpapier gut abtropfen lassen. Dann die groben Stiele mit einer Schere abschneiden, denn
sie schmecken bitter.
Ansatz für Hollersekt oder -sirup: saubere Dolden mit Zitronenscheiben in Essigwasser bzw. Zuckersirup
ziehen lassen.
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