Das Seidenpapier auf einer trockenen Unterlage in ca. 20x20 cm große Quadrate schneiden. Zerknüllen
und wieder etwas öffnen.
Die Arbeitsfläche mit Zeitungen abdecken. Eine Schüssel mit Wasser zum Benetzen der Eier und eine
Schüssel mit Wasser zum Abspülen der gefärbten Eier bereitstellen. Handschuhe anziehen, denn die
Farben haften an den Händen recht hartnäckig. Mit einer helleren Farbe beginnen. Ein Ei in der Schüssel
gut benetzen, in das zerknüllte Seidenpapier legen und dieses vorsichtig andrücken.
Papier wegnehmen und die überschüssige Farbe in der zweiten Schüssel abspülen. Wird nur eine Farbe
aufgetragen, das Ei mit Haushaltpapier trocknen, in einen Eierkarton stellen.
Eine zweite, dunklere Farbe gleich auftragen wie die erste. Dazu das Ei direkt aus der Wasserschüssel
weiter bearbeiten, es muss nass sein. Danach das Ei wieder abspülen und mit Haushaltpapier trocknen.
Für den feinen Seidenglanz wird das trockene Ei mit einem mit etwas Öl getränkten Haushaltpapier
eingerieben.
Hinweise:
- Eier beim Kochen ganz mit Wasser bedecken, sonst wird beim Färben ein weißer Ring sichtbar, dort wo
die Wassergrenze war.
- Das Seidenpapier wird vorzugsweise in Bastelgeschäften und Bastelabteilungen von Warenhäusern
gekauft. Nicht jedes Papier färbt ab, das muss vorher ausprobiert werden. Am besten funktioniert es mit
kräftigen Farben, denn diese werden auf dem Ei meist etwas zarter. Es kann auch mit farbigem
Crepepapier gearbeitet werden.